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Waldtreue

Als mächtige Riesen stehen die alten Waldbäume, und die knorrigen Äste, weit ausgebreitet. Jedoch  kommt ab und zu ein Lichtstrahl durch die Krone des Blätterdaches und man kann es himmelblau leuchten sehen. Sobald man den Wald betritt, spürt man von seiner Frische und fühlt sich wie neu belebt.
Man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben, wie geheimnisvoll und leise die riesiegen Baumwipfel rauschen, die Bienen und Käfer summen und die Vögel so traumhaft singen. Nur wer den Wald liebt und achtet, wird kleine und grosse Wunder entdecken. Wenn man Sorgen hat oder einfach nur traurig ist, hilft einem der Wald über vieles hinweg.Er ist gut für die Seele und für mich gibt es keinen schöneren Platz.
Wenn mich die Einsamkeit einholt ist der Wald mein liebster Freund, dem ich mein Herz ausschütten kann. Es erfüllt mich mit Freude inmitten der schützenden Waldbäume auf einem umgefallenem Baum zu sitzen und ringsherum grünt das junge Geholz. Schlanke Tannen, hohe Eichen und Birken die so edel und stolz zum Himmel streben, dazwischen wuchern Brombeerranken und anderes Strauchwerk. Es war ein herrlicher Platz an dem es mich immer wieder hinzog. Mächtige Bäume spendeten Schatten und an deren Seite begrenzte ihm ein kleines Bächlein, mit Schilf, Sumpfpflanzen und Wasserlilien bewachsen, Frösche, Fischlein und anderes Getier wohnt darin.
Wenn man den Wald verlässt, kann man das reine Himmelblau sehen wie es sich in einem grünlichen Dunstkreis verändert, in dem gelbe und dunkle Rauchwolken aufsteigen, und der Lärm der Strassen in ihm hallt. Staubwolken fliegen in die Luft. Das ist die grosse Stadt. Viele Menschen haben vergessen , dass es noch frische Waldluft gibt.

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